Foto: Verena Meier

Johannes Schwarz, Bariton

Liebe Kalenderfreunde,

Mein Name ist Johannes Schwarz, und ich bin Bariton.

Foto: Jo Titze

Mein Weg in die Musik führte vom Horn und dem Orchester ins Schulmusikstudium, wo ich dann das Singen für mich entdeckt habe. Nach absolviertem 1. Staatsexamen bin ich nach Hannover gegangen, um hier bei Prof. Peter Ling Gesang zu studieren, gerade im Master.

Das Jahr 2020 hat so toll angefangen, mit Weihnachtsoratorium, diversen anderen Bachkantaten und einem Projekt mit Orchesterliedern mit dem Uniorchester Braunschweig. Dann und seitdem – Stille, bis auf wenige kleine Ausnahmen.

Es ist schwierig, in diesen Zeiten nicht zu verzweifeln, sich vor allem die Freude an der Musik zu bewahren, „am Ball zu bleiben“ und die Hoffnung nicht zu verlieren, das alles einmal so wird wie es war – offene Theater, Oratorienkonzerte, Liederabende.

Ein unverhofftes Geschenk bringt diese Krisenzeit allerdings mit sich: Zeit. Vorher Mangelware, jetzt im Überfluss vorhanden. Neben dem „Stimme in Form halten“ versuche ich diese konstruktiv zu nutzen, u.a. mit Sport machen und lesen. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann einmal, an meiner angefangenen Doktorarbeit in Musikwissenschaften weiterzumachen ;)

Ich möchte die Situation ungern beschönigen, gerade was die Kunst und deren „Systemrelevanz“ angeht, daher ist mein musikalischer Beitrag die Arie des Wozzeck „Wir arme Leut“, aus der gleichnamigen Oper von Alban Berg.

Herzlich,
Ihr Johannes Schwarz
www.johannesschwarzbariton.de
 

WOZZECK
“Wir arme Leut! Sehn Sie, Herr Hauptmann, Geld, Geld! Wer kein Geld hat! Da setz' einmal einer Seinesgleichen auf die moralische Art in die Welt! Man hat auch sein Fleisch und Blut! Ja, wenn ich ein Herr wär', und hätt' einen Hut und eine Uhr und ein Augenglas und könnt' vornehm reden, ich wollte schon tugendhaft sein! Es muss was Schönes sein um die Tugend, Herr Hauptmann. Aber ich bin ein armer Kerl! Unsereins ist doch einmal unselig in dieser und der andern Welt! Ich glaub', wenn wir in den Himmel kämen, so müssten wir donnern helfen!”

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Nicoleta Ion mit ihren Kalenderkünstler*Innen